Platin ist ein Edelmetall, dass sogar noch wertvoller und teurer ist als Gold, dass weiß jedes Kind. Doch was die meisten Menschen nicht wissen ist, dass es vor nicht all zu langer Zeit nur als Abfallprodukt behandelt wurde. Es wurde sogar zu einem lästigen Problem für die spanischen Goldsucher des 17. Jahrhunderts. Da Platin zwar fast dieselbe spezifische Masse wie Gold hat, sich jedoch nicht einschmelzen ließ, dachte man, dass es sich hierbei um unreifes Gold, dass noch etwas reifen müsste, bevor man es ernten konnte. Darum würden bis ins 18. Jahrhundert zurück in die Minen gebracht, bzw zurück in den Fluss geworfen, aus dem man Gold schürfte.
Der Grund dafür, dass man es erst recht spät als das wertvolle Metall anerkannt wurde als das es heute gehandelt wird ist, dass man früher keine Möglichkeit hatte, es zu verarbeiten. Platinmünzen und Platinbarren gibt es erst seit dem 19. Jahrhundert. Der Grund dafür ist der sehr hohe Schmelzpunkt des Metalls. Anders als bei Eisen oder Gold braucht man bein der Platinverarbeitung Temperaturen über 1768,3°C und diese Temperatur konnte bis dato einfach nicht erreicht werden.
Heut zutage gibt es häufig Platinschmuckstücke, oder eben Platinmünzen oder Platinbarren , die als Wertanlage gehandelt werden, die sogar noch sicherer gilt als Gold. Auch wird es in vielen Legierungen verarbeitet. Weißgold zum Beispiel ist eine Legierung, die sowohl aus Gold als auch aus Platin besteht. Das Metall wird auch häufig und gerne in Laboren verwendet, da es im Gegensatz zu den meisten anderen Materialien keine spezifische Flammfärbung aufweist.
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